
Diese alte, neu aufbereitete Tafel befindet sich seit gestern auf dem Kirchplatz an der neuen Mauer neben der Lotterlinde. Wir haben sie in unseren kirchlichen Altbeständen gefunden und nun sozusagen als "Kunst am Bau" mit verwerten lassen.
Die Tafel erinnert an die 300-Jahrfeier der Augsburger Konfession im Jahre 1830. Dabei wissen wir nicht mehr, wie diese Jubiläumsfeier damals begangen wurde. Nach der Inschrift wurde damals drei Tage lang, vom 25. bis zum 27. Juni gefeiert.
Eine besonders glückliche Fügung ist es, dass die Tafel ausgerechnet am 25. Juni, dem Gedenktag der Augsburger Konfession angebracht wurde.
Dieser Gedenktag erinnert daran, dass am 25. Juni 1530 das Bekenntnis der lutherischen Reichsstände auf dem Reichstag zu Augsburg verlesen und dem Kaiser Karl V. übergeben wurde.
Dieses Bekenntnis ist bis heute die wichtigste Bekenntnisschrift und Lehrgrundlage der lutherischen Kirchen. Einige lutherische Kirchen führen das Augsburger Bekenntnis auch im Namen, so etwa die Evangelische Kirche A.B. in Österreich, Polen, Rumänien und weiteren Ländern.
... will uns die Stadt Augustusburg.
Die geplante "Umfeldgestaltung Drahtseilbahn" soll nach dem Willen der Stadt Augustusburg noch in diesem Jahr als Umfeldgestaltung Stadtkirche St. Petri erste Gestalt annehmen. Pflastersteine und Gehwegplatten sollen den Kirchplatz besser begehbar machen und den Zugang zur geplanten Kabinenbahn (im Volksmund "Dixiebahn") herstellen.
Bei einer Ortsbegehung am gestrigen Donnerstag, stellten die Bauamtsleiterin Sabine Fischer und die beauftragte Architektin Kerstin Dörner uns die konkreten Planungen vor. Dabei wurde über alle Vorschläge und offene Fragen Übereinstimmung erzielt.
Sollte sich alles wie geplant realisieren lassen, dann wäre das nach der Entschuldung der Gemeinde nun schon das zweite Wunder, das die äußere Lage unserer Gemeinde entscheidend verbessert. - Gott sei Dank!
... war zum Konfirmationsgottesdienst in Erdmannsdorf nach genau einem Jahr, einem Monat und 14 Tagen wieder zu hören. Nachdem dem Kirchenvorstand einerseits ein Gutachten des Landeskirchenamts vorlag, das einen völlig neuen Glockenstuhl und ein völlig neues Geläut vorsah (Gesamtkosten ca. 100.000 €), und andererseits eine fachliche Beratung durch eine erfahrene Glocken- und Turmuhrenfirma (Uhren-Walter, Zwickau), haben wir uns für die Reparaturvorschläge dieser Firma entschieden und mit Eigeninitiative und Unterstützung einer Firma aus der Region (baf, Leubsdorf) das kaputte Glockenjoch ersetzt sowie Reparaturen an den Klöppelaufhängungen vorgenommen (Kosten voraussichtlich knapp 2.000 €).
Wir gehen davon aus, dass das Geläut, das noch keine fünfzig Jahre alt ist, weitere Jahre und Jahrzehnte in Erdmannsdorf zu Gottesdienst und Gebet rufen wird.
Herzlichen Dank an alle Spender!
Herzlichen Dank an die Aktivisten vom Kirchenvorstand, namentlich Andreas Ehnert!
Herzlichen Dank an unseren himmlischen Vater!
... hat mein Vater, Wolfgang Herrig. Am vergangenen Sonnabend hat er ein paar Stunden auf dem Augustusburger Kirchturm zugebracht. Seitdem zeigen die Zifferblätter der Kirchturmuhr nach allen vier Richtungen (fast) genau die gleiche Zeit an. Außerdem gibt es nicht mehr die großen Schwankungen, wenn der große Zeiger über die 12 oder über die 6 läuft, weil die Gegengewichte zu den Zeigern austariert wurden.
Ich hoffe, es freuen sich viele Augustusburger mit mir, dass dieses alte Ärgernis jetzt beseitigt ist und die weithin sichtbare Kirchturmuhr auch wirklich die richtige Zeit anzeigt.