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		<title>Pfarrer 2.0</title>
		<link>http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/index.php</link>
		<description>Weblog von Pfarrer Roland Herrig, Augustusburg (Erzgebirge)</description>
		<language>de-DE</language>
		<docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
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		<ttl>60</ttl>
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			<title>... und tsch&#252;ss!</title>
			<link>http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/index.php/2011/03/02/und-tschuess</link>
			<pubDate>Wed, 02 Mar 2011 22:14:24 +0000</pubDate>			<dc:creator>Roland Herrig</dc:creator>
			<category domain="main">Pers&#246;nliches</category>
<category domain="alt">Netz und Computer</category>			<guid isPermaLink="false">153@http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/</guid>
						<description>&lt;p&gt;Liebe Freunde, liebe Geschwister, liebe Leser,&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;dieses Blog ist vor f&amp;#252;nf Jahren als Teil meiner T&amp;#228;tigkeit in Augustusburg, Erdmannsdorf und Hohenfichte entstanden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Es ist in den vergangenen Jahren Verschiedenes gewesen: Ein St&amp;#252;ck pers&amp;#246;nliches Aush&amp;#228;ngeschild, zwischenzeitlich eine Plattform auch f&amp;#252;r theologische und (kirchen-)politische &amp;#220;berlegungen, zuletzt Adventskalender und Gru&amp;#223;karte.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Heute schlie&amp;#223;e ich dieses Blog. Es wird weiterhin unter seiner bekannten und etwas umst&amp;#228;ndlichen Adresse zug&amp;#228;nglich sein. Der Link auf der &lt;a href=&quot;http://www.kirche-augustuburg.de&quot;&gt;Website der Kirchgemeinde Augustusburg&lt;/a&gt; ist &amp;#8211; zurecht &amp;#8211; verschwunden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich werde aber auch weiterhin bloggen. Und zwar als &lt;a href=&quot;http://inselpfarrer.blogspot.com/&quot;&gt;&lt;strong&gt;Inselpfarrer&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; von Teneriffa. (Nicht mehr mit &lt;em&gt;b2evolution&lt;/em&gt; auf dem eigenen Webspace, sondern mit &lt;a href=&quot;http://www.blogger.com&quot;&gt;blogger&lt;/a&gt;, der komfortablen Blogplattform von Google.)&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich w&amp;#252;nsche allen Lesern Gottes Segen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ihr bzw. Euer Roland Herrig&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;item_footer&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;small&gt;&lt;a href=&quot;http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/index.php/2011/03/02/und-tschuess&quot;&gt;Original post&lt;/a&gt; blogged on &lt;a href=&quot;http://b2evolution.net/&quot;&gt;b2evolution&lt;/a&gt;.&lt;/small&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Freunde, liebe Geschwister, liebe Leser,</p>

<p>dieses Blog ist vor f&#252;nf Jahren als Teil meiner T&#228;tigkeit in Augustusburg, Erdmannsdorf und Hohenfichte entstanden.</p>

<p>Es ist in den vergangenen Jahren Verschiedenes gewesen: Ein St&#252;ck pers&#246;nliches Aush&#228;ngeschild, zwischenzeitlich eine Plattform auch f&#252;r theologische und (kirchen-)politische &#220;berlegungen, zuletzt Adventskalender und Gru&#223;karte.</p>

<p>Heute schlie&#223;e ich dieses Blog. Es wird weiterhin unter seiner bekannten und etwas umst&#228;ndlichen Adresse zug&#228;nglich sein. Der Link auf der <a href="http://www.kirche-augustuburg.de">Website der Kirchgemeinde Augustusburg</a> ist &#8211; zurecht &#8211; verschwunden.</p>

<p>Ich werde aber auch weiterhin bloggen. Und zwar als <a href="http://inselpfarrer.blogspot.com/"><strong>Inselpfarrer</strong></a> von Teneriffa. (Nicht mehr mit <em>b2evolution</em> auf dem eigenen Webspace, sondern mit <a href="http://www.blogger.com">blogger</a>, der komfortablen Blogplattform von Google.)</p>

<p>Ich w&#252;nsche allen Lesern Gottes Segen.</p>

<p>Ihr bzw. Euer Roland Herrig</p><div class="item_footer"><p><small><a href="http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/index.php/2011/03/02/und-tschuess">Original post</a> blogged on <a href="http://b2evolution.net/">b2evolution</a>.</small></p></div>]]></content:encoded>
								<comments>http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/index.php/2011/03/02/und-tschuess#comments</comments>
		</item>
				<item>
			<title>Ein Sonntagnachmittag in Spanien</title>
			<link>http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/index.php/2011/01/16/sonntagnachmittag-in-spanien</link>
			<pubDate>Sun, 16 Jan 2011 20:17:27 +0000</pubDate>			<dc:creator>Roland Herrig</dc:creator>
			<category domain="main">Pers&#246;nliches</category>			<guid isPermaLink="false">152@http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/</guid>
						<description>&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2152.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2152_480.jpg&quot; alt=&quot;Strandkiosk in M&amp;#225;laga&quot; title=&quot;Strandkiosk in M&amp;#225;laga&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;W&amp;#252;rden Sie in so einem sch&amp;#228;bigen Strandkiosk zum Essen einkehren? Nein? &amp;#8211; Wenn Sie das n&amp;#228;chste Mal nach Spanien kommen, vielleicht sogar in die N&amp;#228;he von M&amp;#225;laga, dann sollten Sie das unbedingt tun, am besten an einem sonnigen Sonntagnachmittag mit fr&amp;#252;hlingshaften Temperaturen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und dann bestellen Sie Fisch! Eine frisch gegrillte Seebrasse, die vielleicht vor Ihren Augen am Holzgrill zubereitet wird, oder einen Teller &lt;em&gt;fritura&lt;/em&gt;, eine bunte Mischung von fritiertem Fisch und Meeresfr&amp;#252;chten, wenn Sie das m&amp;#246;gen. Und dazu eine &lt;em&gt;ca&amp;#241;a&lt;/em&gt;, ein frisch gezapftes Bier. An der frischen Luft schmeckt das ausgezeichnet.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wenn Sie Gl&amp;#252;ck haben, erleben Sie einen gut gelaunten Wirt (oder Kioskbesitzer), der beim Servieren singt, zum andalusischen Radioprogramm Flamenco tanzt und mit den G&amp;#228;sten scherzt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Lassen Sie sich Zeit und beobachten Sie die Menschen rundherum, die den Sonntag genie&amp;#223;en: Jogger, die die Strandpromenade entlanglaufen, Skater, Radfahrer, Spazierg&amp;#228;nger.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Am Nebentisch nehmen vielleicht Mutter, Tochter und Enkelin gemeinsam Platz, trinken zusammen eine Fanta, essen ein Eis. Klein-Marina hat ihren Roller mit. Klein-Alberto vom Nachbartisch m&amp;#246;chte ihn auch gerne mal haben. F&amp;#252;r einen kurzen Augenblick gibt es ein paar Tr&amp;#228;nen, aber Alberto tut es leid, und Marina darf wieder ihren Roller haben. Wenig sp&amp;#228;ter m&amp;#246;chte sie dann sowieso lieber im Sand sitzen und ihn sich im Haar verteilen. Die Mutter macht mal kurz eine drohende Handbewegung. Aber eigentlich ist alles gar nicht schlimm.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Sie staunen, wie viele junge Menschen an so einem Sonntagnachmittag unterwegs sind. Und wie die &amp;#228;ltere Generation einfach mit dazugeh&amp;#246;rt. Auch am &amp;#252;bern&amp;#228;chsten Tisch ist der Opa mit dabei. Und auf der Promenade f&amp;#252;hrt eine junge Frau ihren alten Gro&amp;#223;vater, der offenbar nicht mehr viel sieht, aber neben dem Strandkiosk stehen bleibt und auf die Musik und die Stimmen h&amp;#246;rt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wir haben selten so einen entspannten und harmonischen Nachmittag erlebt wie heute &amp;#8211; an solch einem Strandkiosk.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und als ich vor dem Gehen die Kamera z&amp;#252;ckte, da musste der lustige Wirt unbedingt auch noch mit Andrea ins Bild:&lt;/p&gt;

&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2153.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2153_480.jpg&quot; alt=&quot;Andrea und der Wirt&quot; title=&quot;Andrea und der Wirt&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;Und noch ein romantisches Bild zum Schluss:&lt;/p&gt;

&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2154.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2154_480.jpg&quot; alt=&quot;Strandkiosk in M&amp;#225;laga&quot; title=&quot;Strandkiosk in M&amp;#225;laga&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;Viva Espa&amp;#241;a!&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;item_footer&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;small&gt;&lt;a href=&quot;http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/index.php/2011/01/16/sonntagnachmittag-in-spanien&quot;&gt;Original post&lt;/a&gt; blogged on &lt;a href=&quot;http://b2evolution.net/&quot;&gt;b2evolution&lt;/a&gt;.&lt;/small&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div align="center"><a href="http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2152.jpg"><img src="http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2152_480.jpg" alt="Strandkiosk in M&#225;laga" title="Strandkiosk in M&#225;laga" /></a></div>

<p>W&#252;rden Sie in so einem sch&#228;bigen Strandkiosk zum Essen einkehren? Nein? &#8211; Wenn Sie das n&#228;chste Mal nach Spanien kommen, vielleicht sogar in die N&#228;he von M&#225;laga, dann sollten Sie das unbedingt tun, am besten an einem sonnigen Sonntagnachmittag mit fr&#252;hlingshaften Temperaturen.</p>

<p>Und dann bestellen Sie Fisch! Eine frisch gegrillte Seebrasse, die vielleicht vor Ihren Augen am Holzgrill zubereitet wird, oder einen Teller <em>fritura</em>, eine bunte Mischung von fritiertem Fisch und Meeresfr&#252;chten, wenn Sie das m&#246;gen. Und dazu eine <em>ca&#241;a</em>, ein frisch gezapftes Bier. An der frischen Luft schmeckt das ausgezeichnet.</p>

<p>Wenn Sie Gl&#252;ck haben, erleben Sie einen gut gelaunten Wirt (oder Kioskbesitzer), der beim Servieren singt, zum andalusischen Radioprogramm Flamenco tanzt und mit den G&#228;sten scherzt.</p>

<p>Lassen Sie sich Zeit und beobachten Sie die Menschen rundherum, die den Sonntag genie&#223;en: Jogger, die die Strandpromenade entlanglaufen, Skater, Radfahrer, Spazierg&#228;nger.</p>

<p>Am Nebentisch nehmen vielleicht Mutter, Tochter und Enkelin gemeinsam Platz, trinken zusammen eine Fanta, essen ein Eis. Klein-Marina hat ihren Roller mit. Klein-Alberto vom Nachbartisch m&#246;chte ihn auch gerne mal haben. F&#252;r einen kurzen Augenblick gibt es ein paar Tr&#228;nen, aber Alberto tut es leid, und Marina darf wieder ihren Roller haben. Wenig sp&#228;ter m&#246;chte sie dann sowieso lieber im Sand sitzen und ihn sich im Haar verteilen. Die Mutter macht mal kurz eine drohende Handbewegung. Aber eigentlich ist alles gar nicht schlimm.</p>

<p>Sie staunen, wie viele junge Menschen an so einem Sonntagnachmittag unterwegs sind. Und wie die &#228;ltere Generation einfach mit dazugeh&#246;rt. Auch am &#252;bern&#228;chsten Tisch ist der Opa mit dabei. Und auf der Promenade f&#252;hrt eine junge Frau ihren alten Gro&#223;vater, der offenbar nicht mehr viel sieht, aber neben dem Strandkiosk stehen bleibt und auf die Musik und die Stimmen h&#246;rt.</p>

<p>Wir haben selten so einen entspannten und harmonischen Nachmittag erlebt wie heute &#8211; an solch einem Strandkiosk.</p>

<p>Und als ich vor dem Gehen die Kamera z&#252;ckte, da musste der lustige Wirt unbedingt auch noch mit Andrea ins Bild:</p>

<div align="center"><a href="http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2153.jpg"><img src="http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2153_480.jpg" alt="Andrea und der Wirt" title="Andrea und der Wirt" /></a></div>

<p>Und noch ein romantisches Bild zum Schluss:</p>

<div align="center"><a href="http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2154.jpg"><img src="http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2154_480.jpg" alt="Strandkiosk in M&#225;laga" title="Strandkiosk in M&#225;laga" /></a></div>

<p>Viva Espa&#241;a!</p><div class="item_footer"><p><small><a href="http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/index.php/2011/01/16/sonntagnachmittag-in-spanien">Original post</a> blogged on <a href="http://b2evolution.net/">b2evolution</a>.</small></p></div>]]></content:encoded>
								<comments>http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/index.php/2011/01/16/sonntagnachmittag-in-spanien#comments</comments>
		</item>
				<item>
			<title>Adventskalender (24): Die Weihnachtskrippe</title>
			<link>http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/index.php/2010/12/24/adventskalender-24-die-weihnachtskrippe</link>
			<pubDate>Thu, 23 Dec 2010 23:00:10 +0000</pubDate>			<dc:creator>Roland Herrig</dc:creator>
			<category domain="alt">Kirchengeb&#228;ude</category>
<category domain="main">Pers&#246;nliches</category>			<guid isPermaLink="false">150@http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/</guid>
						<description>&lt;p&gt;Wer heute in die Augustusburger Kirche kommt, hat es ein bisschen schwer, einen guten Blick auf unsere gute, alte geschnitzte Holzkrippe zu erhaschen. Ich habe sie fotografiert, und selber &amp;#252;ber manche Details gestaunt, als ich mir die Bilder angesehen habe. (Wie immer kann man sie zum Vergr&amp;#246;&amp;#223;ern anklicken.)&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich w&amp;#252;nsche allen Lesern dieses Blogs ein segensreiches Christfest.&lt;/p&gt;

&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2057.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2057-1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2059.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2059-1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2062.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2062-1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2067.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2067-1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2061.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2061-1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2064.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2064-1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2078.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2078-1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2069.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2069-1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2076.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2076-1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2071.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2071-1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2073.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2073-1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2075.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2075-1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2082.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2082-1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2081.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2081-1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2053.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2053-1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;item_footer&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;small&gt;&lt;a href=&quot;http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/index.php/2010/12/24/adventskalender-24-die-weihnachtskrippe&quot;&gt;Original post&lt;/a&gt; blogged on &lt;a href=&quot;http://b2evolution.net/&quot;&gt;b2evolution&lt;/a&gt;.&lt;/small&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer heute in die Augustusburger Kirche kommt, hat es ein bisschen schwer, einen guten Blick auf unsere gute, alte geschnitzte Holzkrippe zu erhaschen. Ich habe sie fotografiert, und selber &#252;ber manche Details gestaunt, als ich mir die Bilder angesehen habe. (Wie immer kann man sie zum Vergr&#246;&#223;ern anklicken.)</p>

<p>Ich w&#252;nsche allen Lesern dieses Blogs ein segensreiches Christfest.</p>

<div align="center">
<p><a href="http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2057.jpg"><img src="http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2057-1.jpg" alt="" title="" /></a></p>

<p><a href="http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2059.jpg"><img src="http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2059-1.jpg" alt="" title="" /></a></p>

<p><a href="http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2062.jpg"><img src="http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2062-1.jpg" alt="" title="" /></a></p>

<p><a href="http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2067.jpg"><img src="http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2067-1.jpg" alt="" title="" /></a></p>

<p><a href="http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2061.jpg"><img src="http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2061-1.jpg" alt="" title="" /></a></p>

<p><a href="http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2064.jpg"><img src="http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2064-1.jpg" alt="" title="" /></a></p>

<p><a href="http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2078.jpg"><img src="http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2078-1.jpg" alt="" title="" /></a></p>

<p><a href="http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2069.jpg"><img src="http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2069-1.jpg" alt="" title="" /></a></p>

<p><a href="http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2076.jpg"><img src="http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2076-1.jpg" alt="" title="" /></a></p>

<p><a href="http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2071.jpg"><img src="http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2071-1.jpg" alt="" title="" /></a></p>

<p><a href="http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2073.jpg"><img src="http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2073-1.jpg" alt="" title="" /></a></p>

<p><a href="http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2075.jpg"><img src="http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2075-1.jpg" alt="" title="" /></a></p>

<p><a href="http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2082.jpg"><img src="http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2082-1.jpg" alt="" title="" /></a></p>

<p><a href="http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2081.jpg"><img src="http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2081-1.jpg" alt="" title="" /></a></p>

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		</item>
				<item>
			<title>Adventskalender (23): "Morgen, Kinder, wird's was geben"</title>
			<link>http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/index.php/2010/12/23/adventskalender-23-morgen-kinder-wird-s</link>
			<pubDate>Wed, 22 Dec 2010 23:00:10 +0000</pubDate>			<dc:creator>Roland Herrig</dc:creator>
			<category domain="alt">Kultur und Geistesleben</category>
<category domain="main">Pers&#246;nliches</category>
<category domain="alt">Glaube</category>			<guid isPermaLink="false">151@http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/</guid>
						<description>&lt;p&gt;Wie sich das Weihnachtsfest im Laufe der Zeit ver&amp;#228;ndert hat, zeigt auch das bekannte Kinderweihnachtslied &lt;em&gt;Morgen, Kinder, wird's was geben&lt;/em&gt;. Es stammt in etwa aus derselben Zeit, wie Schleiermachers &quot;Weihnachtsfeier&quot;, von der gestern die Rede war.&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;
&lt;table&gt;&lt;tr&gt;&lt;td width=&quot;50&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;p&gt;Morgen, Kinder, wird&amp;#8217;s was geben,&lt;br /&gt;
Morgen werden wir uns freun;&lt;br /&gt;
Welch ein Jubel, welch ein Leben&lt;br /&gt;
Wird in unserm Hause sein!&lt;br /&gt;
Einmal werden wir noch wach,&lt;br /&gt;
Hei&amp;#223;a, dann ist Weihnachtstag!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wie wird dann die Stube gl&amp;#228;nzen&lt;br /&gt;
Von der gro&amp;#223;en Lichterzahl,&lt;br /&gt;
Sch&amp;#246;ner als bei frohen T&amp;#228;nzen&lt;br /&gt;
Ein geputzter Kronensaal!&lt;br /&gt;
Wi&amp;#223;t ihr noch vom vorgen Jahr,&lt;br /&gt;
Wie&amp;#8217;s am Weihnachtsabend war?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wi&amp;#223;t ihr noch mein Reiterpferdchen,&lt;br /&gt;
Malchens nette Sch&amp;#228;ferin?&lt;br /&gt;
Jettchens K&amp;#252;che mit dem Herdchen&lt;br /&gt;
Und dem blank geputzten Zinn?&lt;br /&gt;
Heinrichs bunten Harlekin&lt;br /&gt;
Mit der gelben Violin?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wi&amp;#223;t ihr noch den gro&amp;#223;en Wagen&lt;br /&gt;
und die sch&amp;#246;ne Jagd von Blei?&lt;br /&gt;
Unsre Kleiderchen zum Tragen&lt;br /&gt;
Und die viele N&amp;#228;scherei?&lt;br /&gt;
Meinen flei&amp;#223;gen S&amp;#228;gemann&lt;br /&gt;
mit der Kugel untendran?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Welch ein sch&amp;#246;ner Tag ist morgen,&lt;br /&gt;
Viele Freuden hoffen wir!&lt;br /&gt;
Unsre lieben Eltern sorgen&lt;br /&gt;
Lange, lange schon daf&amp;#252;r.&lt;br /&gt;
O gewi&amp;#223;, wer sie nicht ehrt,&lt;br /&gt;
Ist der ganzen Lust nicht wert!&lt;/p&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;/blockquote&gt;

&lt;p&gt;F&amp;#252;r mich geh&amp;#246;rt es mit zu den vielen Liedern, dich ich als Kind auswendig gelernt habe. Obwohl es ein Kinderlied ist, war f&amp;#252;r mich vieles auch an diesem Lied nicht ohne weiteres verst&amp;#228;ndlich. Das zeigt, wie anders Weihnachten und &amp;#252;berhaupt unsere Lebenswelt vor rund 40 Jahren war.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&quot;Ein geputzter Kronensaal&quot; &amp;#8211; darunter konnte ich mir wenig vorstellen. Auf jeden Fall musste es ein gro&amp;#223;er, heller Raum sein, anders als unsere kleine, enge Weihnachtsstube. Das Lied ist also eher im gro&amp;#223;b&amp;#252;rgerlichen Milieu eines vergangenen Jahrhunderts zu Hause. Und wahrscheinlich ist es immer schon eine Minderheit gewesen, die Weihnachten so erlebt hat.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Kurios mutete auch die Aufz&amp;#228;hlung der Geschenke an: Das &quot;Reiterpferdchen&quot; war noch am ehesten vorstellbar. Was eine &quot;sch&amp;#246;ne Jagd von Blei&quot; sein mochte, blieb mir lange schleierhaft. Denn Spielzeug aus Zinn oder Blei, das gab es zu meiner Zeit nicht mehr. Immerhin, &quot;Kleiderchen zum Tragen und die viele N&amp;#228;scherei&quot;, das kannte ich auch. &amp;#8211; Wobei f&amp;#252;r mich Kleidung nie so was Tolles war. Wenn ich was anzuziehen brauchte, bekam ich es auch so. Und N&amp;#228;scherei war zwar nett, aber auch sehr verg&amp;#228;nglich. Ich bevorzugte eindeutig Spielzeug. Dazu geh&amp;#246;rte im Lied sicher auch der &quot;flei&amp;#223;'ge S&amp;#228;gemann mit der Kugel unten dran&quot;. Das klang lustig, vorstellen konnte ich mir das auch nicht so richtig. Wahrscheinlich muss man sich darunter eine Spielfigur vorstellen, die sich mittels einer schweren Schwungmasse, der &quot;Kugel unten dran&quot;, hin- und herbewegte und so die S&amp;#228;gebewegung ausf&amp;#252;hrte. Naja, auf die Dauer auch eher langweilig ... Unser Spielzeug und dann erst das Spielzeug unsrer Kinder war auf jeden Fall aufregender.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Am Ende lief alles auf den erhobenen Zeigefinger hinaus: &quot;Unsre lieben Eltern sorgen, lange, lange schon daf&amp;#252;r. / O gewiss, wer sie nicht ehrt, ist der ganzen Lust nicht wert.&quot; &amp;#8211; Wie wir erzogen worden sind, war das f&amp;#252;r uns sehr einsichtig. Heute sehe ich das etwas anders: Die Weihnachtsfreude und die Liebe, die wir empfangen, sind bedingungslos. So ist das jedenfalls bei Gott. Er ist nicht nur zu denen gekommen, die ihn verehrt haben, sondern zu denen, die ihn nicht gekannt und ihn abgelehnt haben.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Unsere Gemeindep&amp;#228;dagogin, Mandy Trompelt, schrieb vor ein paar Tagen ein sch&amp;#246;nes, passendes Erlebnis dazu:&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Gestern beim Eisbaden: Zu mir kommt kein Weihnachtsmann, ich bin sowieso nicht brav gewesen. Ich antwortete darauf (ehrlicherweise der Heilige Geist durch mich): Da bin ich besser dran, zu mir kommt das Christkind und das kommt gerade weil ich nicht brav bin und bringt mir deshalb das gr&amp;#246;&amp;#223;te Geschenk: Ich darf in den Himmel kommen.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div class=&quot;item_footer&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;small&gt;&lt;a href=&quot;http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/index.php/2010/12/23/adventskalender-23-morgen-kinder-wird-s&quot;&gt;Original post&lt;/a&gt; blogged on &lt;a href=&quot;http://b2evolution.net/&quot;&gt;b2evolution&lt;/a&gt;.&lt;/small&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie sich das Weihnachtsfest im Laufe der Zeit ver&#228;ndert hat, zeigt auch das bekannte Kinderweihnachtslied <em>Morgen, Kinder, wird's was geben</em>. Es stammt in etwa aus derselben Zeit, wie Schleiermachers "Weihnachtsfeier", von der gestern die Rede war.</p>

<blockquote>
<table><tr><td width="50"></td><td><p>Morgen, Kinder, wird&#8217;s was geben,<br />
Morgen werden wir uns freun;<br />
Welch ein Jubel, welch ein Leben<br />
Wird in unserm Hause sein!<br />
Einmal werden wir noch wach,<br />
Hei&#223;a, dann ist Weihnachtstag!</p>

<p>Wie wird dann die Stube gl&#228;nzen<br />
Von der gro&#223;en Lichterzahl,<br />
Sch&#246;ner als bei frohen T&#228;nzen<br />
Ein geputzter Kronensaal!<br />
Wi&#223;t ihr noch vom vorgen Jahr,<br />
Wie&#8217;s am Weihnachtsabend war?</p>

<p>Wi&#223;t ihr noch mein Reiterpferdchen,<br />
Malchens nette Sch&#228;ferin?<br />
Jettchens K&#252;che mit dem Herdchen<br />
Und dem blank geputzten Zinn?<br />
Heinrichs bunten Harlekin<br />
Mit der gelben Violin?</p>

<p>Wi&#223;t ihr noch den gro&#223;en Wagen<br />
und die sch&#246;ne Jagd von Blei?<br />
Unsre Kleiderchen zum Tragen<br />
Und die viele N&#228;scherei?<br />
Meinen flei&#223;gen S&#228;gemann<br />
mit der Kugel untendran?</p>

<p>Welch ein sch&#246;ner Tag ist morgen,<br />
Viele Freuden hoffen wir!<br />
Unsre lieben Eltern sorgen<br />
Lange, lange schon daf&#252;r.<br />
O gewi&#223;, wer sie nicht ehrt,<br />
Ist der ganzen Lust nicht wert!</p></td></tr></table></blockquote>

<p>F&#252;r mich geh&#246;rt es mit zu den vielen Liedern, dich ich als Kind auswendig gelernt habe. Obwohl es ein Kinderlied ist, war f&#252;r mich vieles auch an diesem Lied nicht ohne weiteres verst&#228;ndlich. Das zeigt, wie anders Weihnachten und &#252;berhaupt unsere Lebenswelt vor rund 40 Jahren war.</p>

<p>"Ein geputzter Kronensaal" &#8211; darunter konnte ich mir wenig vorstellen. Auf jeden Fall musste es ein gro&#223;er, heller Raum sein, anders als unsere kleine, enge Weihnachtsstube. Das Lied ist also eher im gro&#223;b&#252;rgerlichen Milieu eines vergangenen Jahrhunderts zu Hause. Und wahrscheinlich ist es immer schon eine Minderheit gewesen, die Weihnachten so erlebt hat.</p>

<p>Kurios mutete auch die Aufz&#228;hlung der Geschenke an: Das "Reiterpferdchen" war noch am ehesten vorstellbar. Was eine "sch&#246;ne Jagd von Blei" sein mochte, blieb mir lange schleierhaft. Denn Spielzeug aus Zinn oder Blei, das gab es zu meiner Zeit nicht mehr. Immerhin, "Kleiderchen zum Tragen und die viele N&#228;scherei", das kannte ich auch. &#8211; Wobei f&#252;r mich Kleidung nie so was Tolles war. Wenn ich was anzuziehen brauchte, bekam ich es auch so. Und N&#228;scherei war zwar nett, aber auch sehr verg&#228;nglich. Ich bevorzugte eindeutig Spielzeug. Dazu geh&#246;rte im Lied sicher auch der "flei&#223;'ge S&#228;gemann mit der Kugel unten dran". Das klang lustig, vorstellen konnte ich mir das auch nicht so richtig. Wahrscheinlich muss man sich darunter eine Spielfigur vorstellen, die sich mittels einer schweren Schwungmasse, der "Kugel unten dran", hin- und herbewegte und so die S&#228;gebewegung ausf&#252;hrte. Naja, auf die Dauer auch eher langweilig ... Unser Spielzeug und dann erst das Spielzeug unsrer Kinder war auf jeden Fall aufregender.</p>

<p>Am Ende lief alles auf den erhobenen Zeigefinger hinaus: "Unsre lieben Eltern sorgen, lange, lange schon daf&#252;r. / O gewiss, wer sie nicht ehrt, ist der ganzen Lust nicht wert." &#8211; Wie wir erzogen worden sind, war das f&#252;r uns sehr einsichtig. Heute sehe ich das etwas anders: Die Weihnachtsfreude und die Liebe, die wir empfangen, sind bedingungslos. So ist das jedenfalls bei Gott. Er ist nicht nur zu denen gekommen, die ihn verehrt haben, sondern zu denen, die ihn nicht gekannt und ihn abgelehnt haben.</p>

<p>Unsere Gemeindep&#228;dagogin, Mandy Trompelt, schrieb vor ein paar Tagen ein sch&#246;nes, passendes Erlebnis dazu:</p>

<blockquote>
<p>Gestern beim Eisbaden: Zu mir kommt kein Weihnachtsmann, ich bin sowieso nicht brav gewesen. Ich antwortete darauf (ehrlicherweise der Heilige Geist durch mich): Da bin ich besser dran, zu mir kommt das Christkind und das kommt gerade weil ich nicht brav bin und bringt mir deshalb das gr&#246;&#223;te Geschenk: Ich darf in den Himmel kommen.</p></blockquote><div class="item_footer"><p><small><a href="http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/index.php/2010/12/23/adventskalender-23-morgen-kinder-wird-s">Original post</a> blogged on <a href="http://b2evolution.net/">b2evolution</a>.</small></p></div>]]></content:encoded>
								<comments>http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/index.php/2010/12/23/adventskalender-23-morgen-kinder-wird-s#comments</comments>
		</item>
				<item>
			<title>Adventskalender (22): "Die Weihnachtsfeier"</title>
			<link>http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/index.php/2010/12/22/adventskalender-22-die-weihnachtsfeier</link>
			<pubDate>Tue, 21 Dec 2010 23:00:10 +0000</pubDate>			<dc:creator>Roland Herrig</dc:creator>
			<category domain="alt">Kultur und Geistesleben</category>
<category domain="main">Pers&#246;nliches</category>
<category domain="alt">Glaube</category>			<guid isPermaLink="false">149@http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/</guid>
						<description>&lt;p&gt;Weihnachten, wie wir es feiern, ist noch nicht so alt. Adventskranz, Lichterbaum und geschm&amp;#252;ckte Stuben, das festliche Beieinander im Kreise der Familie, all das entstammt der B&amp;#252;rgerlichkeit des 19. Jahrhunderts.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Am Anfang jenes Jahrhunderts schrieb der gro&amp;#223;e Theologe, Philosoph und Romantiker Friedrich Schleiermacher ein kleines B&amp;#252;chlein unter dem Namen &quot;Die Weihnachtsfeier&quot;. Dieses B&amp;#252;chlein l&amp;#228;sst uns gewisserma&amp;#223;en einen Blick in die Entstehung des b&amp;#252;rgerlichen Weihnachtsfestes tun. Wobei Schleiermacher freilich nicht erz&amp;#228;hlt, wie es damals wirklich war, sondern er entwirft ein Ideal, wie er sich ein Weihnachtsfest im Kreise von gebildeten Freunden vorstellt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Was wir da antreffen, ist eine gehobene Stimmung, Weihnachtsschmuck, wobei ihm ganz offensichtlich auch so etwas wie ein erzgebirgischer Weihnachtsberg mit vielen bewegten Szenen vor Augen stand, ein Kind, Sophie, das Geschenke empf&amp;#228;ngt, und die Erwachsenen mit Klavierspiel erfreut, und dann diese Erwachsenen selber, drei Ehepaare.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das B&amp;#252;chlein hat kaum eine Handlung. Im Mittelpunkt stehen geistreiche &amp;#220;berlegungen und Gespr&amp;#228;che. Und offensichtlich geh&amp;#246;rt auch das zu Schleiermachers Ideal: Die Gespr&amp;#228;che sind kein ungeordnetes Drauflosreden, sondern man kommt &amp;#252;berein, das Weihnachtsfest, seine Form und seinen Inhalt von verschiedenen Gesichtspunkten her in einzelnen Reden zu betrachten. Die M&amp;#228;nner stellen dabei verschiedene, teils auch skeptische &amp;#220;berlegungen zur Bedeutung des Festes an. Schleiermacher verpackt darin bestimmte theologische Standpunkte, die f&amp;#252;r ihn sp&amp;#228;ter noch wichtig werden. Die Frauen erz&amp;#228;hlen aus ihren Erinnerungen. Und gerade darin schwingt ganz stark das romantische Verst&amp;#228;ndnis der Religion mit, das Schleiermacher sechs Jahre zuvor in seinen ber&amp;#252;hmten &lt;em&gt;Reden &amp;#252;ber die Religion&lt;/em&gt; formuliert hatte: Religion ist Sinn und Geschmack f&amp;#252;rs Unendliche, ist Anschauung und Gef&amp;#252;hl.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Am ber&amp;#252;hrendsten ist ihm dabei wohl die Erz&amp;#228;hlung Ernestines geraten, die ich heute hier zitieren m&amp;#246;chte:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Zu Hause waren dem fr&amp;#246;hlichen Feste allerlei tr&amp;#252;bselige Umst&amp;#228;nde vorhergegangen, die sich nur kurz zuvor ziemlich gl&amp;#252;cklich aufgel&amp;#246;set hatten. Es war daher weniger und bei weitem nicht mit so viel Liebe und Flei&amp;#223; als gew&amp;#246;hnlich f&amp;#252;r die Freude der Kinder gesorgt worden. Dies war eine g&amp;#252;nstige Veranlassung, um einen Wunsch zu befriedigen, den ich schon ein Jahr fr&amp;#252;her, aber vergeblich ge&amp;#228;u&amp;#223;ert hatte. Damals n&amp;#228;mlich wurden noch in den sp&amp;#228;ten Abendstunden die sogenannten  Christmetten gehalten und bis gegen Mitternacht unter abwechselnden Ges&amp;#228;ngen und Reden vor einer unsteten und nicht eben and&amp;#228;chtigen Versammlung fortgesetzt. Nach einigen Bedenklichkeiten durfte ich wohlbegleitet mit dem Kammerm&amp;#228;dchen der Mutter zur Kirche fahren. Ich wei&amp;#223; mich nicht leicht einer so gelinden Witterung um diese Zeit zu erinnern als damals. Der Himmel war klar und doch der Abend fast lau. In der Gegend des fast schon verl&amp;#246;schenden Christmarktes trieben sich gro&amp;#223;e Scharen von Knaben umher mit den letzten Pfeifen, Piepv&amp;#246;geln und Schnurren, die um einen wohlfeilen Preis losgeschlagen wurden, und liefen l&amp;#228;rmend auf den Wegen zu den verschiedenen Kirchen hin und her. Erst ganz in der N&amp;#228;he vernahm man die Orgel und wenige unordentlich begleitende Stimmen von Kindern und Alten. Ohneracht eines ziemlichen Aufwandes von Lampen und Kerzen, wollten doch die dunklen, altersgrauen Pfeiler und W&amp;#228;nde nicht hell werden, und ich konnte nur mit M&amp;#252;he einzelne Gestalten herausfinden, die nichts Erfreuliches hatten. Noch weniger konnte mir der Geistliche mit seiner qu&amp;#228;kenden Stimme einige Teilnahme einfl&amp;#246;&amp;#223;en; und ich wollte eben ganz unbefriedigt meine Begleiterin bitten zur&amp;#252;ckzukehren und sah mich nur noch einmal &amp;#252;berall um. Da erblickte ich in einem offenen Stuhl, unter einem sch&amp;#246;nen alten Monument, eine Frau mit einem kleinen Kinde auf dem Scho&amp;#223;. Sie schien des Predigers, des Gesanges und alles um sie her wenig zu achten, sondern nur in ihren eigenen Gedanken tief versenkt zu sein, und ihre Augen waren unverwandt auf das Kind gerichtet. Es zog mich unwiderstehlich zu ihr, und meine Begleiterin mu&amp;#223;te mich hinf&amp;#252;hren. Hier hatte ich nun auf einmal das Heiligtum gefunden, das ich so lange vergeblich gesucht. Ich stand vor der edelsten Bildung, die ich je gesehn. Einfach gekleidet war die Frau, ihr vornehmer, gro&amp;#223;er Anstand machte den offnen Stuhl zu einer verschlossenen Kapelle; niemand hielt sich in der N&amp;#228;he und dennoch schien sie auch mich nicht zu bemerken, da ich dicht vor ihr stand. Ihre Miene schien mir bald l&amp;#228;chelnd, bald schwerm&amp;#252;tig, ihr Atem bald freudig zitternd, bald frohe Seufzer schwer unterdr&amp;#252;ckend, aber das Bleibende von dem allem war freundliche Ruhe, liebende Andacht, und herrlich strahlte diese aus dem gro&amp;#223;en schwarzen, niedergesenkten Auge, das mir die Wimpern ganz verdeckt h&amp;#228;tten, wenn ich etwas gr&amp;#246;&amp;#223;er gewesen w&amp;#228;re. So schien mir auch das Kind ungemein lieblich, es regte sich lebendig, aber still und schien mir in einem halb unbewu&amp;#223;ten Gespr&amp;#228;ch von Liebe und Sehnsucht mit der Mutter begriffen. Nun hatte ich lebendige Gestalten zu den sch&amp;#246;nen Bildern von Maria und dem Kinde; und ich vertiefte mich so in diese Phantasie, da&amp;#223; ich halb unwillk&amp;#252;rlich das Gewand der Frau an mich zog und sie mit bewegter, sehr bittender Stimme fragte: &quot;Darf ich wohl dem lieblichen Kinde etwas schenken?&quot; Und so leerte ich auch schon einige H&amp;#228;ndchen voll N&amp;#228;schereien, die ich zum Trost in aller etwaigen Not mitgenommen, auf seine Bedeckungen aus; die Frau sah mich einen Augenblick starr an, zog mich dann freundlich zu sich, k&amp;#252;&amp;#223;te meine Stirn und sprach: &quot;O ja, liebe Kleine, heute gibt ja jedermann, und alles um eines Kindes willen.&quot; Ich k&amp;#252;&amp;#223;te ihre um meinen Hals gelegte Hand und ein ausgestrecktes H&amp;#228;ndchen des Kleinen und wollte schnell gehn, da sagte sie: &quot;Warte, ich will dir auch etwas schenken; vielleicht kenne ich dich daran wieder.&quot; Sie suchte umher und zog aus ihren Haaren eine goldene Nadel mit einem gr&amp;#252;nen Stein, die sie an meinem Mantel befestigte. Ich k&amp;#252;&amp;#223;te noch einmal ihr Gewand und verlie&amp;#223; schnell die Kirche mit einem vollen, &amp;#252;ber alles seligen Gef&amp;#252;hl.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div class=&quot;item_footer&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;small&gt;&lt;a href=&quot;http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/index.php/2010/12/22/adventskalender-22-die-weihnachtsfeier&quot;&gt;Original post&lt;/a&gt; blogged on &lt;a href=&quot;http://b2evolution.net/&quot;&gt;b2evolution&lt;/a&gt;.&lt;/small&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weihnachten, wie wir es feiern, ist noch nicht so alt. Adventskranz, Lichterbaum und geschm&#252;ckte Stuben, das festliche Beieinander im Kreise der Familie, all das entstammt der B&#252;rgerlichkeit des 19. Jahrhunderts.</p>

<p>Am Anfang jenes Jahrhunderts schrieb der gro&#223;e Theologe, Philosoph und Romantiker Friedrich Schleiermacher ein kleines B&#252;chlein unter dem Namen "Die Weihnachtsfeier". Dieses B&#252;chlein l&#228;sst uns gewisserma&#223;en einen Blick in die Entstehung des b&#252;rgerlichen Weihnachtsfestes tun. Wobei Schleiermacher freilich nicht erz&#228;hlt, wie es damals wirklich war, sondern er entwirft ein Ideal, wie er sich ein Weihnachtsfest im Kreise von gebildeten Freunden vorstellt.</p>

<p>Was wir da antreffen, ist eine gehobene Stimmung, Weihnachtsschmuck, wobei ihm ganz offensichtlich auch so etwas wie ein erzgebirgischer Weihnachtsberg mit vielen bewegten Szenen vor Augen stand, ein Kind, Sophie, das Geschenke empf&#228;ngt, und die Erwachsenen mit Klavierspiel erfreut, und dann diese Erwachsenen selber, drei Ehepaare.</p>

<p>Das B&#252;chlein hat kaum eine Handlung. Im Mittelpunkt stehen geistreiche &#220;berlegungen und Gespr&#228;che. Und offensichtlich geh&#246;rt auch das zu Schleiermachers Ideal: Die Gespr&#228;che sind kein ungeordnetes Drauflosreden, sondern man kommt &#252;berein, das Weihnachtsfest, seine Form und seinen Inhalt von verschiedenen Gesichtspunkten her in einzelnen Reden zu betrachten. Die M&#228;nner stellen dabei verschiedene, teils auch skeptische &#220;berlegungen zur Bedeutung des Festes an. Schleiermacher verpackt darin bestimmte theologische Standpunkte, die f&#252;r ihn sp&#228;ter noch wichtig werden. Die Frauen erz&#228;hlen aus ihren Erinnerungen. Und gerade darin schwingt ganz stark das romantische Verst&#228;ndnis der Religion mit, das Schleiermacher sechs Jahre zuvor in seinen ber&#252;hmten <em>Reden &#252;ber die Religion</em> formuliert hatte: Religion ist Sinn und Geschmack f&#252;rs Unendliche, ist Anschauung und Gef&#252;hl.</p>

<p>Am ber&#252;hrendsten ist ihm dabei wohl die Erz&#228;hlung Ernestines geraten, die ich heute hier zitieren m&#246;chte:</p>
<blockquote><p>Zu Hause waren dem fr&#246;hlichen Feste allerlei tr&#252;bselige Umst&#228;nde vorhergegangen, die sich nur kurz zuvor ziemlich gl&#252;cklich aufgel&#246;set hatten. Es war daher weniger und bei weitem nicht mit so viel Liebe und Flei&#223; als gew&#246;hnlich f&#252;r die Freude der Kinder gesorgt worden. Dies war eine g&#252;nstige Veranlassung, um einen Wunsch zu befriedigen, den ich schon ein Jahr fr&#252;her, aber vergeblich ge&#228;u&#223;ert hatte. Damals n&#228;mlich wurden noch in den sp&#228;ten Abendstunden die sogenannten  Christmetten gehalten und bis gegen Mitternacht unter abwechselnden Ges&#228;ngen und Reden vor einer unsteten und nicht eben and&#228;chtigen Versammlung fortgesetzt. Nach einigen Bedenklichkeiten durfte ich wohlbegleitet mit dem Kammerm&#228;dchen der Mutter zur Kirche fahren. Ich wei&#223; mich nicht leicht einer so gelinden Witterung um diese Zeit zu erinnern als damals. Der Himmel war klar und doch der Abend fast lau. In der Gegend des fast schon verl&#246;schenden Christmarktes trieben sich gro&#223;e Scharen von Knaben umher mit den letzten Pfeifen, Piepv&#246;geln und Schnurren, die um einen wohlfeilen Preis losgeschlagen wurden, und liefen l&#228;rmend auf den Wegen zu den verschiedenen Kirchen hin und her. Erst ganz in der N&#228;he vernahm man die Orgel und wenige unordentlich begleitende Stimmen von Kindern und Alten. Ohneracht eines ziemlichen Aufwandes von Lampen und Kerzen, wollten doch die dunklen, altersgrauen Pfeiler und W&#228;nde nicht hell werden, und ich konnte nur mit M&#252;he einzelne Gestalten herausfinden, die nichts Erfreuliches hatten. Noch weniger konnte mir der Geistliche mit seiner qu&#228;kenden Stimme einige Teilnahme einfl&#246;&#223;en; und ich wollte eben ganz unbefriedigt meine Begleiterin bitten zur&#252;ckzukehren und sah mich nur noch einmal &#252;berall um. Da erblickte ich in einem offenen Stuhl, unter einem sch&#246;nen alten Monument, eine Frau mit einem kleinen Kinde auf dem Scho&#223;. Sie schien des Predigers, des Gesanges und alles um sie her wenig zu achten, sondern nur in ihren eigenen Gedanken tief versenkt zu sein, und ihre Augen waren unverwandt auf das Kind gerichtet. Es zog mich unwiderstehlich zu ihr, und meine Begleiterin mu&#223;te mich hinf&#252;hren. Hier hatte ich nun auf einmal das Heiligtum gefunden, das ich so lange vergeblich gesucht. Ich stand vor der edelsten Bildung, die ich je gesehn. Einfach gekleidet war die Frau, ihr vornehmer, gro&#223;er Anstand machte den offnen Stuhl zu einer verschlossenen Kapelle; niemand hielt sich in der N&#228;he und dennoch schien sie auch mich nicht zu bemerken, da ich dicht vor ihr stand. Ihre Miene schien mir bald l&#228;chelnd, bald schwerm&#252;tig, ihr Atem bald freudig zitternd, bald frohe Seufzer schwer unterdr&#252;ckend, aber das Bleibende von dem allem war freundliche Ruhe, liebende Andacht, und herrlich strahlte diese aus dem gro&#223;en schwarzen, niedergesenkten Auge, das mir die Wimpern ganz verdeckt h&#228;tten, wenn ich etwas gr&#246;&#223;er gewesen w&#228;re. So schien mir auch das Kind ungemein lieblich, es regte sich lebendig, aber still und schien mir in einem halb unbewu&#223;ten Gespr&#228;ch von Liebe und Sehnsucht mit der Mutter begriffen. Nun hatte ich lebendige Gestalten zu den sch&#246;nen Bildern von Maria und dem Kinde; und ich vertiefte mich so in diese Phantasie, da&#223; ich halb unwillk&#252;rlich das Gewand der Frau an mich zog und sie mit bewegter, sehr bittender Stimme fragte: "Darf ich wohl dem lieblichen Kinde etwas schenken?" Und so leerte ich auch schon einige H&#228;ndchen voll N&#228;schereien, die ich zum Trost in aller etwaigen Not mitgenommen, auf seine Bedeckungen aus; die Frau sah mich einen Augenblick starr an, zog mich dann freundlich zu sich, k&#252;&#223;te meine Stirn und sprach: "O ja, liebe Kleine, heute gibt ja jedermann, und alles um eines Kindes willen." Ich k&#252;&#223;te ihre um meinen Hals gelegte Hand und ein ausgestrecktes H&#228;ndchen des Kleinen und wollte schnell gehn, da sagte sie: "Warte, ich will dir auch etwas schenken; vielleicht kenne ich dich daran wieder." Sie suchte umher und zog aus ihren Haaren eine goldene Nadel mit einem gr&#252;nen Stein, die sie an meinem Mantel befestigte. Ich k&#252;&#223;te noch einmal ihr Gewand und verlie&#223; schnell die Kirche mit einem vollen, &#252;ber alles seligen Gef&#252;hl.</p></blockquote><div class="item_footer"><p><small><a href="http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/index.php/2010/12/22/adventskalender-22-die-weihnachtsfeier">Original post</a> blogged on <a href="http://b2evolution.net/">b2evolution</a>.</small></p></div>]]></content:encoded>
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		</item>
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			<title>Adventskalender (21): "Morgen kommt der Weihnachtsmann ..."</title>
			<link>http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/index.php/2010/12/21/adventskalender-21-morgen-kommt-der-weih</link>
			<pubDate>Mon, 20 Dec 2010 23:00:10 +0000</pubDate>			<dc:creator>Roland Herrig</dc:creator>
			<category domain="main">Pers&#246;nliches</category>			<guid isPermaLink="false">148@http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/</guid>
						<description>&lt;p&gt;Nein, morgen kommt er noch nicht, der Weihnachtsmann, aber in drei Tagen &amp;#8211; zu vielen Kindern. Mit Angst und Aufregung sehen sie der Begegnung mit dem roten Mann entgegen. Am Ende &amp;#252;berwiegen dann doch Neugier und Vorfreude, weil er es ja ist, der die ersehnten Geschenke bringt.&lt;br /&gt;
Ein geheimnisvoller Mann ist das, der offenbar sehr gut &amp;#252;ber die Kinder Bescheid wei&amp;#223;, &amp;#252;ber ihre guten und schlechten Taten, der wei&amp;#223;, ob sie brav waren oder nicht, der kurz auftaucht und wieder verschwindet. Geheimnisvoll, bis sich eines Tages das Geheimnis l&amp;#252;ftet. Kinder entdecken, dass der Weihnachtsmann in Wahrheit der Onkel, der Opa oder der Papa ist. Und damit verliert Weihnachten zum ersten Mal etwas von seinem Zauber.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;F&amp;#252;r mich war das als Kind nie so. Denn erstens brachte bei mir nicht der Weihnachtsmann die Geschenke, sondern das Christkind, und das tat es irgendwie heimlich still und leise, w&amp;#228;hrend wir in der Kirche waren. Manchmal war es auch noch danach in der Weihnachtsstube, da durften wir nicht hinein, gesehen habe ich es nie. Und zweitens wusste ich schon, so bald ich das verstehen konnte, dass sich dahinter eigentlich meine Eltern verbargen. Und so wusste ich, dass sie mich beschenkten, weil sie mich liebhatten. &amp;#8211; Eigentlich viel sch&amp;#246;ner als Geschenke von einem Weihnachtsmann. Den habe ich nie vermisst.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;So haben wir es dann auch mit meiner Tochter Debora gehalten. Mit vier Jahren war sie ein aufgekl&amp;#228;rtes Kind, jedenfalls, was den Weihnachtsmann betraf. Dass sie mit ihrem Wissen um den Weihnachtsamann aber andere Kinder in Verwirrung und Tr&amp;#228;nen st&amp;#252;rzen w&amp;#252;rde, weil sie ihnen den Zauber von Weihnachten kaputtmachte, das hatten wir nicht bedacht. Eines Tages im Advent herrschte helle Aufregung in ihrem Kindergarten. Debora hatte erkl&amp;#228;rt: &quot;Es gibt gar keinen Weihnachtsmann. Der Weihnachtsmann ist nur verkleidet.&quot; Das war eine schreckliche Nachricht f&amp;#252;r alle, die an den Weihnachtsmann glaubten, also f&amp;#252;r so ziemlich alle anderen Kinder. Sie weinten und protestierten: &quot;Das stimmt nicht. Ich habe ihn gesehen. Der ist echt.&quot; Eines der Kinder hatte dann doch ein starkes Argument f&amp;#252;r den Weihnachtsmann: &quot;Was ist denn dann mit dem Osterhasen? Gibt's den auch nicht?&quot; &amp;#8211; &quot;Nein&quot;, beschied Debora, &quot;der ist auch verkleidet.&quot;&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;item_footer&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;small&gt;&lt;a href=&quot;http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/index.php/2010/12/21/adventskalender-21-morgen-kommt-der-weih&quot;&gt;Original post&lt;/a&gt; blogged on &lt;a href=&quot;http://b2evolution.net/&quot;&gt;b2evolution&lt;/a&gt;.&lt;/small&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, morgen kommt er noch nicht, der Weihnachtsmann, aber in drei Tagen &#8211; zu vielen Kindern. Mit Angst und Aufregung sehen sie der Begegnung mit dem roten Mann entgegen. Am Ende &#252;berwiegen dann doch Neugier und Vorfreude, weil er es ja ist, der die ersehnten Geschenke bringt.<br />
Ein geheimnisvoller Mann ist das, der offenbar sehr gut &#252;ber die Kinder Bescheid wei&#223;, &#252;ber ihre guten und schlechten Taten, der wei&#223;, ob sie brav waren oder nicht, der kurz auftaucht und wieder verschwindet. Geheimnisvoll, bis sich eines Tages das Geheimnis l&#252;ftet. Kinder entdecken, dass der Weihnachtsmann in Wahrheit der Onkel, der Opa oder der Papa ist. Und damit verliert Weihnachten zum ersten Mal etwas von seinem Zauber.</p>

<p>F&#252;r mich war das als Kind nie so. Denn erstens brachte bei mir nicht der Weihnachtsmann die Geschenke, sondern das Christkind, und das tat es irgendwie heimlich still und leise, w&#228;hrend wir in der Kirche waren. Manchmal war es auch noch danach in der Weihnachtsstube, da durften wir nicht hinein, gesehen habe ich es nie. Und zweitens wusste ich schon, so bald ich das verstehen konnte, dass sich dahinter eigentlich meine Eltern verbargen. Und so wusste ich, dass sie mich beschenkten, weil sie mich liebhatten. &#8211; Eigentlich viel sch&#246;ner als Geschenke von einem Weihnachtsmann. Den habe ich nie vermisst.</p>

<p>So haben wir es dann auch mit meiner Tochter Debora gehalten. Mit vier Jahren war sie ein aufgekl&#228;rtes Kind, jedenfalls, was den Weihnachtsmann betraf. Dass sie mit ihrem Wissen um den Weihnachtsamann aber andere Kinder in Verwirrung und Tr&#228;nen st&#252;rzen w&#252;rde, weil sie ihnen den Zauber von Weihnachten kaputtmachte, das hatten wir nicht bedacht. Eines Tages im Advent herrschte helle Aufregung in ihrem Kindergarten. Debora hatte erkl&#228;rt: "Es gibt gar keinen Weihnachtsmann. Der Weihnachtsmann ist nur verkleidet." Das war eine schreckliche Nachricht f&#252;r alle, die an den Weihnachtsmann glaubten, also f&#252;r so ziemlich alle anderen Kinder. Sie weinten und protestierten: "Das stimmt nicht. Ich habe ihn gesehen. Der ist echt." Eines der Kinder hatte dann doch ein starkes Argument f&#252;r den Weihnachtsmann: "Was ist denn dann mit dem Osterhasen? Gibt's den auch nicht?" &#8211; "Nein", beschied Debora, "der ist auch verkleidet."</p><div class="item_footer"><p><small><a href="http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/index.php/2010/12/21/adventskalender-21-morgen-kommt-der-weih">Original post</a> blogged on <a href="http://b2evolution.net/">b2evolution</a>.</small></p></div>]]></content:encoded>
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		</item>
				<item>
			<title>Adventskalender (20): Was gibt's zu Weihnachten?</title>
			<link>http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/index.php/2010/12/20/adventskalender-20-was-gibt-s-zu-weihnac</link>
			<pubDate>Sun, 19 Dec 2010 23:00:10 +0000</pubDate>			<dc:creator>Roland Herrig</dc:creator>
			<category domain="main">Gemeinde</category>			<guid isPermaLink="false">147@http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/</guid>
						<description>&lt;table border=&quot;0&quot;&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td width=&quot;100&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;th&gt;Was gibt's zu Weihnachten?&lt;/th&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;Bei uns gibt es Gans,&lt;br /&gt;
sagt die Hausfrau.&lt;br /&gt;Bei uns gibt es Streit,&lt;br /&gt;sagen die Kinder.&lt;br /&gt;Bei uns gibt es gro&amp;#223;e Freude,&lt;br /&gt;sagt Gott.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td align=&quot;right&quot;&gt;&lt;em&gt;Tobias Petzoldt&lt;/em&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;&lt;div class=&quot;item_footer&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;small&gt;&lt;a href=&quot;http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/index.php/2010/12/20/adventskalender-20-was-gibt-s-zu-weihnac&quot;&gt;Original post&lt;/a&gt; blogged on &lt;a href=&quot;http://b2evolution.net/&quot;&gt;b2evolution&lt;/a&gt;.&lt;/small&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</description>
			<content:encoded><![CDATA[<table border="0">
<tr><td width="100"></td><th>Was gibt's zu Weihnachten?</th></tr>
<tr>
<td></td>
<td>Bei uns gibt es Gans,<br />
sagt die Hausfrau.<br />Bei uns gibt es Streit,<br />sagen die Kinder.<br />Bei uns gibt es gro&#223;e Freude,<br />sagt Gott.</td></tr>
<tr><td></td><td align="right"><em>Tobias Petzoldt</em></td></tr>
</table><div class="item_footer"><p><small><a href="http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/index.php/2010/12/20/adventskalender-20-was-gibt-s-zu-weihnac">Original post</a> blogged on <a href="http://b2evolution.net/">b2evolution</a>.</small></p></div>]]></content:encoded>
								<comments>http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/index.php/2010/12/20/adventskalender-20-was-gibt-s-zu-weihnac#comments</comments>
		</item>
				<item>
			<title>Adventskalender (19): "... Jesus und Maria"</title>
			<link>http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/index.php/2010/12/19/adventskalender-19-jesus-und-maria</link>
			<pubDate>Sat, 18 Dec 2010 23:00:10 +0000</pubDate>			<dc:creator>Roland Herrig</dc:creator>
			<category domain="main">Pers&#246;nliches</category>
<category domain="alt">Glaube</category>			<guid isPermaLink="false">146@http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/</guid>
						<description>&lt;p&gt;1995 habe ich mir in einem rum&amp;#228;nischen Kloster diese Ikone gekauft:&lt;/p&gt;
&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2050.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2050-1.jpg&quot; alt=&quot;Rum&amp;#228;nische Marienikone aus dem Kloster Agapia&quot; title=&quot;Rum&amp;#228;nische Marienikone aus dem Kloster Agapia&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Das ist zwar Handarbeit, aber nat&amp;#252;rlich werden solche Bilder in Serie gefertigt. Trotzdem, es ist eine echte Ikone, ein Bild, das der Verehrung der Gottesmutter Maria und vor allem ihres Sohnes Jesus Christus dient. Damals habe ich mich in besonderer Weise mit orthodoxer Theologie und Liturgie besch&amp;#228;ftigt und ich habe mich besonders mit der Bedeutung Marias f&amp;#252;r den Glauben besch&amp;#228;ftigt. Darum habe ich mich auch unheimlich gefreut, diese Ikone f&amp;#252;r einen erschwinglichen Preis erstehen zu k&amp;#246;nnen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Sie h&amp;#228;ngt seitdem &amp;#252;ber meinem Schreibtisch, wo auch immer dieser Schreibtisch seither gestanden hat: in Halle, Glauchau, Marienberg, Augustusburg; sie wird auch in Chayofa, unserem k&amp;#252;nftigen Wohnort, ihren Platz finden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Sie erinnert mich daran, was die Mitte meines Glaubens ist: die Menschwerdung Gottes. &lt;em&gt;Gott wurde Mensch, damit wir verg&amp;#246;ttlicht werden&lt;/em&gt;, hat der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Athanasius_der_Gro%C3%9Fe&quot;&gt;Kirchenvater Athanasius&lt;/a&gt; formuliert.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Darstellungsweise von Maria und Jesus hat sich in der ostkirchlichen Ikonenmalerei seit dem 1. Jahrtausend kaum ver&amp;#228;ndert. Es ist keine naturalistische Darstellung, sondern eine geistliche Bildsprache.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Gottesmutter Maria wird immer gemeinsam mit ihrem Sohn dargestellt. Sie ist um seinetwillen da, sie wird um seinetwillen verehrt, nicht um ihrer selbst willen. Sie weist selber mit ihrer Hand auf Ihn hin, w&amp;#228;hrend Er neben ihr thront und sie und uns als Betrachter segnet.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;F&amp;#252;r ostkirchliche Ikonen geh&amp;#246;rt es sich, dass die dargestellten Personen bezeichnet werden. Meist geschieht das mit griechischen oder kyrillischen Buchstabenk&amp;#252;rzeln.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;#220;ber Maria steht &amp;#924;&amp;#929; &amp;#920;&amp;#933; &amp;#8211; die Abk&amp;#252;rzung f&amp;#252;r &amp;#924;&amp;#942;&amp;#964;&amp;#951;&amp;#961; &amp;#920;&amp;#949;&amp;#959;&amp;#8161; = &lt;em&gt;Mutter Gottes&lt;/em&gt;. Die Bezeichnung Marias als Gottesmutter wirkt f&amp;#252;r uns Evangelische befremdlich. Tats&amp;#228;chlich war das in der Kirchengeschichte einmal ein ganz gro&amp;#223;er Streitpunkt: Darf Maria &lt;em&gt;Gottesgeb&amp;#228;rerin&lt;/em&gt; genannt werden? &amp;#8211; Die Antwort des &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Konzil_von_Ephesos&quot;&gt;III.&amp;nbsp;&amp;#214;kumenischen Konzils 431 in Ephesus&lt;/a&gt; hie&amp;#223;: Ja. Weil Jesus Christus wahrer Mensch und wahrer Gott ist &amp;#8211; wir denken an das Weihnachtslied, wo es auch hei&amp;#223;t: &lt;em&gt;wahr Mensch und wahrer Gott&lt;/em&gt; &amp;#8211;, darum ist Maria auch &lt;em&gt;Gottesgeb&amp;#228;rerin&lt;/em&gt; bzw. &lt;em&gt;Mutter Gottes&lt;/em&gt;. Bei diesem Streit ging es letztlich gar nicht um Maria, es ging um Jesus Christus. Der Ehrentitel f&amp;#252;r Maria leitet sich allein von ihrem Sohn ab.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;#220;ber Jesus steht &amp;#1030;&amp;#1057; &amp;#1061;&amp;#1017; f&amp;#252;r Jesus Christus (interessant &amp;#252;brigens der &amp;#220;bergang von der griechischen zur kyrillischen Schreibweise des Buchstaben &amp;#931;). Besonders bedeutsam aber ist, dass in der Aureole Jesu das griechische &amp;#8001; &amp;#8038;&amp;#957; steht. Es bedeutet &lt;em&gt;der Seiende&lt;/em&gt; und ist die griechische &amp;#220;bertragung des hebr&amp;#228;ischen Gottesnamens &amp;#1497;&amp;#1492;&amp;#1493;&amp;#1492; (Jahwe) nach Exodus&amp;nbsp;(2.&amp;nbsp;Mose)&amp;nbsp;3, wo Gott sich mit den Worten: &lt;em&gt;Ich werde sein, der ich sein werde&lt;/em&gt; vorstellt. Die Griechen haben das im Sinne ihrer philosophischen Tradition als das ewige Sein verstanden. Aber Gott ist eben nicht &lt;em&gt;das&lt;/em&gt; Seiende (&amp;#964;&amp;#959; &amp;#8038;&amp;#957;), sondern &lt;em&gt;der&lt;/em&gt; Seiende (&amp;#8001; &amp;#8038;&amp;#957;), also Subjekt, Person, Gegen&amp;#252;ber des Menschen. Dieser ewig seiende Gott wird nun Mensch in Jesus Christus. Er ist wahrer Gott, &lt;em&gt;einer aus der Heiligen Dreifaltigkeit&lt;/em&gt;, wie die orthodoxe Liturgie es ausdr&amp;#252;ckt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Maria, die Mutter Jesu, die Mutter Gottes, f&amp;#252;hrt uns zur Geheimnis der Weihnacht. Es ist das Geheimnis der Menschwerdung Gottes: Hier wird nicht irgendein Kindchen geboren, hier kommt Gott zur Welt.&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;item_footer&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;small&gt;&lt;a href=&quot;http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/index.php/2010/12/19/adventskalender-19-jesus-und-maria&quot;&gt;Original post&lt;/a&gt; blogged on &lt;a href=&quot;http://b2evolution.net/&quot;&gt;b2evolution&lt;/a&gt;.&lt;/small&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>1995 habe ich mir in einem rum&#228;nischen Kloster diese Ikone gekauft:</p>
<div align="center">
<a href="http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2050.jpg"><img src="http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/media/blogs/pfr/100_2050-1.jpg" alt="Rum&#228;nische Marienikone aus dem Kloster Agapia" title="Rum&#228;nische Marienikone aus dem Kloster Agapia" /></a>
</div>
<p>Das ist zwar Handarbeit, aber nat&#252;rlich werden solche Bilder in Serie gefertigt. Trotzdem, es ist eine echte Ikone, ein Bild, das der Verehrung der Gottesmutter Maria und vor allem ihres Sohnes Jesus Christus dient. Damals habe ich mich in besonderer Weise mit orthodoxer Theologie und Liturgie besch&#228;ftigt und ich habe mich besonders mit der Bedeutung Marias f&#252;r den Glauben besch&#228;ftigt. Darum habe ich mich auch unheimlich gefreut, diese Ikone f&#252;r einen erschwinglichen Preis erstehen zu k&#246;nnen.</p>

<p>Sie h&#228;ngt seitdem &#252;ber meinem Schreibtisch, wo auch immer dieser Schreibtisch seither gestanden hat: in Halle, Glauchau, Marienberg, Augustusburg; sie wird auch in Chayofa, unserem k&#252;nftigen Wohnort, ihren Platz finden.</p>

<p>Sie erinnert mich daran, was die Mitte meines Glaubens ist: die Menschwerdung Gottes. <em>Gott wurde Mensch, damit wir verg&#246;ttlicht werden</em>, hat der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Athanasius_der_Gro%C3%9Fe">Kirchenvater Athanasius</a> formuliert.</p>

<p>Die Darstellungsweise von Maria und Jesus hat sich in der ostkirchlichen Ikonenmalerei seit dem 1. Jahrtausend kaum ver&#228;ndert. Es ist keine naturalistische Darstellung, sondern eine geistliche Bildsprache.</p>

<p>Die Gottesmutter Maria wird immer gemeinsam mit ihrem Sohn dargestellt. Sie ist um seinetwillen da, sie wird um seinetwillen verehrt, nicht um ihrer selbst willen. Sie weist selber mit ihrer Hand auf Ihn hin, w&#228;hrend Er neben ihr thront und sie und uns als Betrachter segnet.</p>

<p>F&#252;r ostkirchliche Ikonen geh&#246;rt es sich, dass die dargestellten Personen bezeichnet werden. Meist geschieht das mit griechischen oder kyrillischen Buchstabenk&#252;rzeln.</p>

<p>&#220;ber Maria steht &#924;&#929; &#920;&#933; &#8211; die Abk&#252;rzung f&#252;r &#924;&#942;&#964;&#951;&#961; &#920;&#949;&#959;&#8161; = <em>Mutter Gottes</em>. Die Bezeichnung Marias als Gottesmutter wirkt f&#252;r uns Evangelische befremdlich. Tats&#228;chlich war das in der Kirchengeschichte einmal ein ganz gro&#223;er Streitpunkt: Darf Maria <em>Gottesgeb&#228;rerin</em> genannt werden? &#8211; Die Antwort des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Konzil_von_Ephesos">III.&nbsp;&#214;kumenischen Konzils 431 in Ephesus</a> hie&#223;: Ja. Weil Jesus Christus wahrer Mensch und wahrer Gott ist &#8211; wir denken an das Weihnachtslied, wo es auch hei&#223;t: <em>wahr Mensch und wahrer Gott</em> &#8211;, darum ist Maria auch <em>Gottesgeb&#228;rerin</em> bzw. <em>Mutter Gottes</em>. Bei diesem Streit ging es letztlich gar nicht um Maria, es ging um Jesus Christus. Der Ehrentitel f&#252;r Maria leitet sich allein von ihrem Sohn ab.</p>

<p>&#220;ber Jesus steht &#1030;&#1057; &#1061;&#1017; f&#252;r Jesus Christus (interessant &#252;brigens der &#220;bergang von der griechischen zur kyrillischen Schreibweise des Buchstaben &#931;). Besonders bedeutsam aber ist, dass in der Aureole Jesu das griechische &#8001; &#8038;&#957; steht. Es bedeutet <em>der Seiende</em> und ist die griechische &#220;bertragung des hebr&#228;ischen Gottesnamens &#1497;&#1492;&#1493;&#1492; (Jahwe) nach Exodus&nbsp;(2.&nbsp;Mose)&nbsp;3, wo Gott sich mit den Worten: <em>Ich werde sein, der ich sein werde</em> vorstellt. Die Griechen haben das im Sinne ihrer philosophischen Tradition als das ewige Sein verstanden. Aber Gott ist eben nicht <em>das</em> Seiende (&#964;&#959; &#8038;&#957;), sondern <em>der</em> Seiende (&#8001; &#8038;&#957;), also Subjekt, Person, Gegen&#252;ber des Menschen. Dieser ewig seiende Gott wird nun Mensch in Jesus Christus. Er ist wahrer Gott, <em>einer aus der Heiligen Dreifaltigkeit</em>, wie die orthodoxe Liturgie es ausdr&#252;ckt.</p>

<p>Maria, die Mutter Jesu, die Mutter Gottes, f&#252;hrt uns zur Geheimnis der Weihnacht. Es ist das Geheimnis der Menschwerdung Gottes: Hier wird nicht irgendein Kindchen geboren, hier kommt Gott zur Welt.</p><div class="item_footer"><p><small><a href="http://www.kurrende.de/Augustusburg/blogs/index.php/2010/12/19/adventskalender-19-jesus-und-maria">Original post</a> blogged on <a href="http://b2evolution.net/">b2evolution</a>.</small></p></div>]]></content:encoded>
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